Im Bewusstsein der Sozialen Plastik. – Mein Besuch bei der Künstlerin und Aktivistin Rotraud von der Heide auf dem Teufelsberg.

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„STADT – LAND – KUNST  Jedes meiner Kunstwerke ist eine komplexe Kombination aus Programmen, Intuition, sensorischer Aktivierung und ästhetischem Gebilde“ – “mit den Mitteln der Performance und multimedialen Rauminszenierung“, so definiert Rotraud von der Heide ihre künstlerische Position auf ihrer Webseite.

Unser Austausch über unsere Wege der Kunst führt uns zu Beuys´s Idee der Sozialen Plastik. Die künstlerische Gestaltung in Verbindung mit dem Einwirken auf gesellschaftliche Prozesse, das ist uns beiden in jeweils unterschiedlicher Ausprägung ein wichtiges Anliegen. Mein Künstlerbuch findet Rotrauds Interesse. Ihr Sonnentor und mein Erdkreis (Meine Erde. Deine Erde. Unsere Erde.) markieren ein gemeinsames Bewusstsein für das Kreieren von Kraftorten und für die energetische Qualität des Verbundenseins mit dem Großen Ganzen.

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„An der Stelle des heutigen Teufelsbergs stand in den 1940er Jahren der Rohbau der Wehrtechnischen Fakultät, die im Rahmen des nationalsozialistischen Projektes der Welthauptstadt Germania gebaut werden sollte. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage gesprengt, teilweise abgerissen und als Baumaterial genutzt.

In den 1950er Jahren entdeckte die US-Armee den Berg als hervorragenden Standort für eine Abhöranlage.“ (Wikipedia, aufgerufen am 29.07.17)

Eine Vielzahl von Initiativen zur Nachnutzung des Teufelsbergs nach der Wende der 90er Jahre führte bis heute zu keinem Ergebnis.

Seit 2013 ist der Verein Initiative Kultur-DENK-MAL Berliner Teufelsberg g. e. V. als Plattform für ehrenamtlich Engagierte in Kunst, Kultur, Natur und Geschichte auf dem Teufelsberg aktiv, in dem sich Rotraud von der Heide engagiert. Ein sehr schöner, von ihr gestalteter Katalog gibt einen Einblick in die Aktivitäten der Graffiti-Künstler*innen und Kunstprojekte im öffentlichen Raum. In dem dort niedergelegten Teufelsberg-Manifest definiert der Verein die Ziele Denkmalschutz, Nutzung für alle, nachhaltige und gemeinnützige Entwicklung sowie Denkfabrik als Forum für die Zukunft des Teufelsbergs.

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Es war ein anregender persönlicher Austausch und eine weitere Kooperation in Charlottenburg mit dem Potential zu mehr….

Link zur Webseite von Rotraud von der Heide

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Transaktionen – Über den Wert künstlerischer Arbeit

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„„Wir sind an einen Punkt gekommen, wo der Markterfolg sämtliche Theorien ersetzt.“
(Michel Houellebecq, 2010)

Die Ausstellung versteht sich mit einem umfangreichen Begleitprogramm als Diskursplattform, um verschiedene Aspekte der Beziehung von künstlerischen Praxen zum gegenwärtigen Finanzsystem zu beleuchten und zu hinterfragen.  Ökonomische Aspekte haben die Produktion und Rezeption von Kunst stets begleitet. Doch noch nie scheint das Medium derart von den Kräften des Marktes überformt und getrieben worden zu sein….“

So beginnt die Ankündigung der Ausstellung, in deren Rahmen der Vortrag mit Diskussion von Wolfgang Ullrich stattfindet:

KREATIVITÄT

Samstag, 19. August 2017 um 21:00 Uhr

Haus am Lützowplatz
Fördererkreis Kulturzentrum Berlin e.V.
Lützowplatz 9
10785 Berlin

Die Veranstaltung findet statt im Rahmenprogramm der Ausstellung:
Transaktionen – Über den Wert künstlerischer Arbeit
1. Juni – 20. August 2017

Wolfgang Ullrich lebt als freier Autor in Leipzig. Publikationen zur Geschichte und Kritik des Kunstbegriffs, zu bildsoziologischen Fragen und Konsumtheorie.

Weitere Informationen zur Ausstellung : http://www.hal-berlin.de/ausstellung/transaktionen/

Die Veranstaltung findet auch im Rahmen der Lange Nacht der Museen Berlin statt.

Künstlerhof Alt-Lietzow ist gerettet!

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Nach über sechs Jahren können wir freudig verkünden: Unser Einsatz gegen einen schnellen Verkauf unseres Künstlerhofs zum Höchstpreis hat sich gelohnt.

Die Künstlerhof Alt-Lietzow gGmbH, vertreten durch Brigitte Arndt und Frank Schroedter, ist seit dem 01. Juli 2017 die neue Eigentümerin. Sie haben das Gebäude von der landeseigenen BIM / Berliner Immobilien Management GmbH erworben und das Grundstück gepachtet. Sie sind selbst seit vielen Jahren Mieter in Alt-Lietzow. Brigitte Arndt hatte im Jahre 2001 den Künstlerhof in Alt-Lietzow gegründet. Beide haben sich schon immer engagiert für ein lebendiges Miteinander, z.B. mit Hoffesten und Ausstellungen dort eingesetzt.

Als gemeinnütziger Ort für Kunst und Kultur wird der Künstlerhof künftig ein Programm von unterschiedlichen Veranstaltungen anbieten und damit in den Bezirk und die Stadt hineinwirken.

Die Internetpräsenz geht auf eine eigene Homepage über. Dort stellt sich der Künstlerhof mit seinen alten und neuen KünstlerInnen demnächst der Öffentlichkeit vor und kündigt seine Aktivitäten an.

Schauen Sie bitte zukünftig auf: www.kuenstlerhof-alt-lietzow.de

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UdK-Rundgang 2017

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Rundgang am 21.-23. Juli 2017 

 

 

 

 

 

Der Rundgang der ganz in unserer Nähe gelegenen Universität der Künste Berlin, der wir nicht zuletzt wegen ihrer Unterstützung für unseren Künstlerhof in besonderer Weise verbunden sind, ist eine feste Größe im Berliner Kultursommer. Jedes Jahr öffnet die größte künstlerische Hochschule Deutschlands zum Abschluss des akademischen Jahres für drei Tage die Werkstätten, Ateliers, Studios und Probenräume ihrer vier Fakultäten Bildende Kunst, Musik, Gestaltung und Darstellende Kunst sowie des Berlin Career College und gibt der interessierten Öffentlichkeit die Möglichkeit, die jungen Künstlerinnen und Künstler der Hochschule und ihre Arbeiten kennen zu lernen.

Das diesjährige Plakat entwickelte Lena Drießen, Studentin der Fachklasse für Grafik- und Kommunikationsdesign von Prof. Fons Hickmann an der UdK Berlin.

Das Programm können Sie hier einsehen.

 

Gründung der bundesweiten Allianz der freien Künste

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Mit der Gründung der bundesweiten „Allianz der freien Künste“ haben sich Vertreter der darstellenden Künste und der Musik zusammengeschlossen, um – nicht zuletzt in Hinsicht auf die anstehende Bundestagswahl – für eine dringend benötigte Verbesserung der Lage von freien KünstlerInnen einzutreten. Die Bildenden Künste sind bislang noch nicht vertreten, aber selbstverständlich mit gemeint. Es gibt Bemühungen, dass die Bildende Kunst zukünftig auch mit vertreten sein wird. Ähnlich wie bei der Berliner „Koalition der Freien Szene“ will dieses Bündnis spartenübergreifend und solidarisch eine Stimme für alle freien KünstlerInnen sein.

In ihrem am 27.06.17 vorgestellten Positionspapier heißt es u.a.:

„Die Freie Szene  hält  die  Kultur  lebendig  und  facettenreich  und  sie  ist  Motor für Innovation und neue Entwicklungen. Inhaltlich-künstlerisch haben die Freien Künste einen bestimmenden und stilprägenden Einfluss auf die ästhetischen Diskurse und die Entwicklung der einzelnen Kunstsparten. Indem sie ungewohnte Perspektiven eröffnet, gesellschaftspolitische  Themen  aufgreift  und  Sicht-und  Arbeitsweisen  zur  Disposition stellt,  haben  die  Freien Künste  einen  substantiellen  Anteil  an  der  zivilgesellschaftlichen  Entwicklung.  Bei  vielen  Akteur*innen der Freien Künste verbinden sich darüber hinaus künstlerisch-ästhetische Ansätze mit einer Vielzahl von sozialen, integrativen und interkulturellen Projekten.

Die  sozialen  und  wirtschaftlichen  Rahmenbedingungen  jedoch,  unter  denen  die  Akteur*innen der Freien Künste arbeiten, werden weder ihrem bedeutenden gesellschaftlichen Beitrag noch der Arbeitspraxis der Freien Künste gerecht.

Die Allianz  der  Freien  Künste will  die  Arbeits-und  Lebensbedingungen  für  die  in  diesem  Arbeitsfeld tätigen Akteur*innen ebenso grundlegend wie nachhaltig verbessern. Sie will spartenübergreifend  gemeinsame,  übergeordnete  Forderungen  bündeln  und  in  den  kulturpolitischen Diskurs einbringen. Die Allianz der Freien Künste will die Aufmerksamkeit auf den Arbeitsbereich  der  privatrechtlich  organisierten  Kunst-und  Kulturschaffenden  in  Deutschland  und  ihre künstlerische Praxis lenken.“

Wichtige Forderungen beziehen sich auf die prekäre Honorarsituation, zu starren Regelungen bei der Sozialversicherung und drohende Altersarmut – um nur einige Punkte zu nennen. In unserem Beitrag zur Lage der Solo-Selbständigen haben wir bereits darüber berichtet: https://altlietzow12.wordpress.com/2017/03/06/oeffentliches-fachgespraech-zum-thema-solo-selbstaendigkeit/#comments

Positionspapier der Allianz der freien Künste

Homepage der Allianz der freien Künste 

Live-Mitschnitt der Pressekonferenz zur Gründung der bundesweiten Allianz der Freien Künste am 27.06.17

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Presseecho:

Freie Künstler vernetzen sich bundesweit

Tagesspiegel vom 28.06.17 – Patrick Wildermann

http://www.tagesspiegel.de/kultur/gruendung-allianz-der-freien-kuenste-freie-kuenstler-vernetzen-sich-bundesweit/19988154.html

Allianz der Freien Künste – Auch wer frei arbeitet, braucht später eine Rente

27.06.2017 | 7 Min. | Quelle: Deutschlandfunk Kultur

http://www.ardmediathek.de/radio/Fazit-Kultur-vom-Tage/Die-Allianz-der-Freien-K%C3%BCnste-stellt-sic/Deutschlandfunk-Kultur/Audio-Podcast?bcastId=42945138&documentId=43842102

Die Freien Künste – was zu tun ist!

WDR 3 Resonanzen | 27.06.2017 | 08:21 Min.

http://www1.wdr.de/mediathek/audio/wdr3/wdr3-resonanzen/audio-die-freien-kuenste—-was-zu-tun-ist-100.html 

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Wie Kuratoren die Kunst dominieren.

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WIE FREI IST DIE FREIE KUNST EIGENTLICH?

UND WIE SELBSTBESTIMMT SIND DIE KÜNSTLER*INNEN?

 

Ausstellungen werden zu Werbeveranstaltungen des Kunstmarkes.

Kuratoren beanspruchen die Deutungshoheit über Kunst.

Neoliberale Wirtschaftsstrukturen lösen staatliche Ankaufsentscheidungen von Museen ab.

Kunstvereine haben ihre progressive Kraft verloren.

 

So in etwa lautet die kritische Analyse von Stefan Heidenreich in seinem Artikel, den er in der ZEIT vom 21.06.17 veröffentlicht hat.

Er schreibt:

„Ob Documenta oder Biennale, überall herrschen Ausstellungsmacher und schaden der Kunst und den Künstlern.

Kuratieren ist undemokratisch, autoritär und korrupt. Ohne Angabe von Gründen, ohne Diskussion wählen Kuratoren ihre Künstler aus und entscheiden, was wo und wie gezeigt wird. Wie kommt es, dass ausgerechnet in der Kunstwelt, in der doch sonst auf Freiheit so viel Wert gelegt wird, Ausstellungsautokraten derart viel Macht zugebilligt wird?

Die Auswirkungen der Kuratierepidemie beschränken sich nicht auf die einzelne Ausstellung. Sie betreffen den ganzen Kunstbetrieb. Seit kuratiert wird, was noch gar nicht so lange der Fall ist, haben sich Künstler dem neuen Regime angepasst…..“

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Schafft die Kuratoren ab!

Von Stefan Heidenreich

http://www.zeit.de/2017/26/ausstellungen-kuratoren-kuenstler-macht/komplettansicht

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Screening der Medienwerkstatt Berlin 2017

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Zeitgenössische Medienkunst in Berlin

Auch in diesem Jahr zeigt die Medienwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin Videoarbeiten von Künstlerinnen und Künstlern in einem Screening. Dies findet eine Woche lang vom 29.05. – 02.06. jeweils von 17:00 – 18:30 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Ort: Kino Central

Rosenthaler Str. 39, 10178 Berlin-Mitte

U-Bhf. Weinmeisterstraße, S-Bhf. Hackerscher Markt

In der Ausschreibung heißt es:

Das vielfältige Programm mit 47 Filmen können Sie hier einsehen.

Was macht die Kunst zur Kunst?

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Wer oder was macht die Kunst zur Kunst?

Wer hat die Deutungsmacht und welche Konsequenzen folgen daraus?

Ist es der Künstler / die Künstlerin? Oder entscheiden ganz andere, zum Teil kunstferne Personen und Mechanismen darüber?

Und was hat das mit Qualität zutun?

Diesen Fragen geht der Beitrag des Deutschlandfunks nach.

Ein lesenswerter Artikel:

http://www.deutschlandfunk.de/der-wert-der-kunst-wie-funktioniert-der-weltweite-kunstmarkt.1148.de.html?dram:article_id=299645

Der neue Atelierbeauftragte stellt sich vor!

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Berlin hat einen neuen Atelierbeauftragten!

Am 01. April 2017 wird der neue Atelierbeauftragte im Kulturwerk des bbk berlin, Dr. Martin Schwegmann, seine Arbeit aufnehmen.

Martin Schwegmann ist Architekt und promovierter Stadtforscher. Er ist Experte für kooperative Stadtentwicklung und partizipative Prozesse. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Zuletzt leitete er das Programm Actors of Urban Change der Robert-Bosch-Stiftung in Kooperation mit MitOst e.V.

Auf den Nachfolger des erfolgreichen Atelierbeauftragten, Florian Schmidt, kommen große Aufgaben zu. Über 7.000 professionelle Künstler*innen sind in Berlin auf Ateliersuche. Dr. Schwegmann: „Ich sehe es als meine Aufgabe an, künstlerische Akteure selbst zu befähigen, die Stadt aktiv mitzugestalten.“

 

Im Rahmen des Pressegesprächs wird Dr. Martin Schwegmann über seine ersten Arbeitsschritte und seine Zielsetzungen informieren. Als Gesprächspartner stehen Ihnen darüber hinaus zur Verfügung:

Florian Schmidt, Bezirksstadtrat Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. für Bauen, Planen und Facility Management; Atelierbeauftragter 2014-16. Florian Schmidt wird über Atelierprojekte in Friedrichshain-Kreuzberg berichten, die er in Zusammenarbeit mit Martin Schwegmann initiieren will.

Cornelia Renz und Heidi Sill, Sprecherinnen des Vorstands des bbk berlin

Zeit:       Freitag, 31. März 2017, 11:30 Uhr

Ort:        Berlinische Galerie – Eberhard-Roters-Saal

 

Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin

Bus: M29 Waldeckpark oder 248 Jüdisches Museum

U-Bahn: U1/U6 Hallesches Tor/Kochstraße

Bei Interesse an der Vorstellung des neuen Atelierbeauftragten bitten wir um eine kurze Rückmeldung zur besseren Planung bis Mittwoch, 29.03. per Mail: info@bbk-kulturwerk.de Vielen Dank!

Im Anschluss an das Pressegespräch findet die Kurzbesichtigung eines möglichen Atelier-Baufeldes (fußläufig erreichbar!) statt.

Kulturwerk des bbk berlin

Bernhard Kotowski

Geschäftsführer

 

Wir bedanken uns für die organisatorische Unterstützung bei der Leitung der Berlinischen Galerie.

Link zur Pressemitteilung: http://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idart=4859&refId=199

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Kulturwerk des bbk berlin GmbH | Köthener Str. 44 | 10693 Berlin | Tel.: 030.230 899-11

HRB 15827 | Amtsgericht Berlin-Charlottenburg | USt-ID DE 1367 FA für Körperschaften

 

Öffentliches Fachgespräch zum Thema Solo-Selbständigkeit

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Solo-Selbständige – raus aus der Prekarisierung!

Solo-Selbständige bilden eine immer größer werdende Gruppierung in unserer Gesellschaft. Auch künstlerische Berufe gehören dazu. Doch in der Statistik der Politiker rangieren sie unter ferner liefen.

Das will eine Initiative der Fraktion DIE LINKE auf Bundesebene ändern.

Sie lädt ein zu einem öffentlichen Fachgespräch

am Freitag, den 10. März von 10:00 – 14:45 Uhr

in den Deutschen Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Eingang West

Konrad-Adenauer-Str. 1, 10557 Berlin.

Lageplan und Fahrverbindung 

Die U 55 hält direkt vor der Tür.

In der Einladung heißt es: „Europaweit ist ein Zuwachs an selbstständiger Erwerbsarbeit zu beobachten. Solo-Selbstständigkeit wird mit »unfreiwilliger«, »abhängiger« oder »prekärer« Selbstständigkeit in Verbindung gebracht. Die neuen Selbstständigen kommen aus so unterschiedlichen Bereichen wie der Unternehmensberatung, dem IT-Bereich, den digitalen Plattformen, dem Handwerk oder der häuslichen Pflege. Viele passen nicht in das Profil der traditionellen Selbstständigen. Meist verfügen sie über wenig Betriebskapital und erzielen ihren oft geringen Erwerb wie abhängig Beschäftigte aus dem Verkauf ihrer Arbeitskraft.
Die Fraktion DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass auch die neuen Selbstständigen von ihrer Arbeit leben können und in den Schutz der Sozialversicherungssysteme einbezogen werden. Mit dem Vorschlag für branchenspezifische Mindesthonorare reagieren wir auf die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Erwerbsarbeit, vor allem im Kontext der Digitalisierung, und knüpfen zugleich an unsere Forderung nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn an.
Wir laden Betroffene, Auftraggeber*innen, juristische Experten*innen, Interessensvertretungen, Sozialverbände und Gewerkschaften ein, mit uns ins Gespräch zu kommen. Die Ergebnisse des Fachgespräches möchten wir in konkrete politische Lösungen umsetzen.

Info und Anmeldung: https://www.linksfraktion.de/termine/detail/digitale-tageloehner-mindesthonorare-fuer-solo-selbststaendige/

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Ergebnisse des Fachgesprächs mit Fotostrecke: https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/solo-selbstaendige-raus-aus-der-prekarisierung/

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Senkung des KV-Beitrags für Solo-Selbständige siehe unter Kommentare

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