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Hier gebe ich gern eine Einladung von Judith Siegmund, Universität der Künste, Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung weiter, die ich heute beim Picknick von Haben und Brauchen kennengelernt habe.

Einladung zur öffentlichen Diskussion

am Freitag dem 22. Juni 2012 um 19 Uhr

in der Universität der Künste Berlin Hardenbergstraße 33 Raum 110

Ausstieg aus der K-Klasse
Das Unbehagen an der aktuellen Dynamik der Kreativindustrie bricht sich immer deutlichere Bahnen. KunstproduzentInnen sehen sich mit einer Double-Bind-Situation konfrontiert: Ihre Arbeit wird gleichermaßen symbolisch überbewertet und ökonomisch unterbewertet. Die Veranstaltung nimmt diese Schieflage und die aktuellen Debatten zu künstlerischen Arbeitsbedingungen zum Ausgangspunkt für eine öffentliche Diskussion an der Universität der Künste Berlin. ExpertInnen aus verschiedenen Bereichen sind hierzu nach Berlin eingeladen, um in einen Dialog mit Lehrenden und Studierenden der UdK sowie einer interessierten Öffentlichkeit zu treten. Dabei steht zunächst nicht im Vordergrund, konkrete kultur- und bildungspolitische Forderungen zu stellen. Vielmehr soll eine grundlegende Befragung zirkulierender Diskurse, Begriffe und Praktiken angestoßen werden.

Die zentrale Frage lautet: Wie stehen KünstlerInnen, TheoretikerInnen und KulturproduzentInnen heute zu der ambivalenten Semantik, die mit geradezu inflationär verwendeten Begriffen wie Kreativität, Innovation, Kreativindustrie, Standortfaktor Kunst umrissen wird? Wie lassen sich solche kulturpolitischen und kulturökonomischen Begriffe aktuell noch mit künstlerischer und gestalterischer Produktion zusammendenken?

Karen van den Berg (Zeppelin-Universität Friedrichshafen)

Elisabeth Mayerhofer (Forschungsgesellschaft für Kulturökonomische und Kulturpolitische Studien Wien)

Diego Castro (Künstler, Projektraum Gitte Bohr, Berlin)

Mathias Heyden, (Initiative Haben und Brauchen, Technische Universität Berlin)

Moderation: Tasos Zembylas (Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien)
Begrüßung: Michael Bollé, Universität der Künste, Dekan der Fakultät Gestaltung und Judith Siegmund, Universität der Künste, Institut für Geschichte und Theorie der Gestaltung

Kreative Grüße – Regina Liedtke

PS: Ich freue mich über einen kleinen Kommentar von jemandem, der / die dort hingeht. Ich selbst habe schon an dem Abend etwas anderes vor.

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