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„Eine ganz große Koalition für die City-Tax“, so titelt die Koalition der freien Szene ihre Pressemitteilung vom heutigen Tage.

Schon seit langem tritt die freie Kunstszene für die Förderung ihrer künstlerisch-kulturellen Arbeit durch Mittel aus der geforderten City-Tax ein. Gestern Abend haben sich nun Vertreter aller großen Parteien in einer Diskussionsveranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung ausdrücklich dafür ausgesprochen, nachdem das Bundesverwaltungsgericht diese für zulässig erklärt hat. Einvernehmlich schließen sich die Beteiligten der Argumentation der Koalition der freien Szene und anderer Künstlervertretungen an, dass das vielfältige Angebot der Kunst- und Kulturszene als Hauptfaktor die Besucher in die Stadt lockt und damit eine enorme Wirtschaftskraft für Berlin darstellt. Diese generiert sie jedoch unter Bedingungen, die im krassen Widerspruch dazu stehen: Unterbezahlung, Selbstausbeutung und finanzielle Unsicherheit sind in der freien Kunstszene an der Tagesordnung, was in den Imagebroschüren Berlins jedoch nicht vorkommt. Lediglich 5% der Mittel aus der öffentlichen Kulturförderung stehen für 95% der in Berlin arbeitenden Künstlerinnen und Künstler zur Verfügung. Dieses Ungleichgewicht soll nun endlich mit Geldern aus der City-Tax ausgeglichen werden.

Lesen Sie hierzu die Pressemitteilung der Koalition der freien Szene vom 20.9.12:

http://koalitionfszb.bplaced.net/wordpress/?p=416

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