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Seit langem setzt sich der BBK Berlin dafür ein, dass bei der öffentlichen Förderung von Kunstprojekten auch eine angemessene Honorierung der Künstlerinnen und Künstler berücksichtigt wird.

Nun hat der Hauptstadtkulturfonds die Forderungen umgesetzt. So heißt es in den Informationen für die Antragstellung:

„Projektbeschreibung und Wirtschaftsplan eines Ausstellungsprojektes müssen konkrete Angaben zur Honorierung der am Projekt beteiligten Künstlerinnen und Künstler enthalten.“

Hierzu gibt der BBK Berlin folgende Orientierungswerte als Empfehlung:

Grundsätzlich ist jede/r an der Ausstellung beteiligte Bildende Künstler/in für die Verfügbarmachung seiner/ihrer Werke ein Ausstellungshonorar zu zahlen. Dafür sollte als Mindesthonorar ein Betrag von 2.000 Euro für eine Einzelausstellung und für die Teilnahme an einer Gruppenausstellung ein Honorar von 500 Euro für jede/n beteiligte/n Künstler/in veranschlagt werden.

Auftragswerke für ein spezifisches Ausstellungsprojekt sind im Rahmen des für vergleichbare Werke des/der betreffenden Künstlers/Künstlerin üblichen Preisniveaus anzukaufen bzw. zu honorieren.

Erbringen die am Ausstellungsprojekt beteiligten Künstlerinnen und Künstler darüber hinaus weitere Leistungen für das Ausstellungsprojekt, so sind diese Leistungen in Anlehnung an die Honorarsätze der Berliner Volkshochschulen zumindest mit einem Satz von 23 Euro/ h zu vergüten.“

Es bleibt zu hoffen, dass die Empfehlungen nun auf allen Ebenen umgesetzt werden und das Geld tatsächlich bei den Künstlerinnen und Künstlern ankommt. Bisher ist es nämlich so, dass sie zwar für die Öffentlichkeit tolle Projekte machen, aber selbst dafür nicht bezahlt werden. Das muß sich unbedingt ändern!

Quelle:

http://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idart=2466&refId=199

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