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Hier gebe ich eine Presseerklärung des BBK Berlin an unsere Leser weiter (R.L.):

Atelierhaus Prenzlauer Promenade wieder vor dem Aus?

Der Finanzsenator droht mit Abriss.

Presseerklärung des bbk berlin vom 03.04.2013

„Anarchie ist machbar, Herr Nachbar – offenbar die politische Leitidee von Finanzsenator Nußbaum“, so heute Herbert Mondry, Vorsitzender des berufsverbandes bildender künstler berlin.

Über 90 professionelle Künstlerinnen und Künstler arbeiten im Atelierhaus Prenzlauer Promenade, dem Gebäude der ehemaligen Akademie der Wissenschaften der DDR in Pankow.

Alle sind dafür, dass das so bleibt und dass das Haus als Atelierhaus weiter ausgebaut wird: der Bezirk und die Senatsverwaltungen für Kultur und für Stadtentwicklung.

Nur eine nicht: die Senatsfinanzverwaltung. Sie will nach Informationen aus der Kulturverwaltung den Abriss des Gebäudekomplexes. Deshalb darf der ihr unterstehende Liegenschaftsfonds schon jetzt keine neuen Mietverträge mehr abschließen.

Mondry weiter: „Mehrere Verträge mit weiteren professionellen Künstlerinnen und Künstlern sind ausgehandelt. Sie werden jetzt aber nicht abgeschlossen. Die Berufsgrundlagen der Künstlerinnen und Künstler werden damit gefährdet.

Im Senat herrscht Chaos: einerseits will er Ateliers fördern, andererseits gibt das Land hintereinanderweg seine Standorte dafür auf, man siehe beispielsweise auch die Entwicklung in Charlottenburg-Wilmersdorf. Wo Kultur- und Bauverwaltung Ateliers erhalten und neu schaffen wollen, packt die Finanzverwaltung die Abrissbirne aus.

Berlin kann aber auf die große Atelierressource Prenzlauer Promenade nicht verzichten, für die es nirgendwo Ersatz gibt.“

Link: http://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idart=2536&refId=199

Presseerklärung vom 9.4.13:

http://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idart=2548&refId=199

Der Finanzsenator und sein Liegenschaftsfond schaffen Tatsachen! (R.L.)

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