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aktualisiert am 2.8.13 – siehe unten

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Die Künstlersozialkasse ist eine hart erstrittene Errungenschaft. Seit 1983 sind KünstlerInnen und PublizistInnen über die Künstlersozialkasse im Schutz der gesetzlichen Sozialversicherung. D.h. sie zahlen wie Arbeitnehmer die Hälfte der Beiträge. „Die andere Beitragshälfte wird durch einen Bundeszuschuss und eine Abgabe der Unternehmen finanziert, die künstlerische und publizistische Leistungen verwerten.“ (http://www.kuenstlersozialkasse.de/) Das ermöglicht vielen Künstlern angesichts ihres geringen Einkommens, überhaupt versichert zu sein.

Doch sie ist aktuell – mal wieder – in Gefahr. Grund dafür ist, dass die Überprüfung der Abgabepflicht durch die Deutsche Rentenversicherung nicht mehr gewährleistet ist. Dies führt dazu, dass immer weniger Unternehmen diese Abgabe zahlen und damit die Höhe der Abgabe für die zahlenden Unternehmen steigt. Zudem scheint es an dem politischen Willen zu fehlen, sich für eine funktionierende KSK einzusetzen.

Alle, die die Künstlersozialkasse eine gute Sache finden sind aufgerufen, sich an einer Online-Petition zu beteiligen.

Hier ist der Link: https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_06/_10/Petition_43188.mitzeichnen.html

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Lesen Sie zu den Hintergründen den Artikel des Geschäftsführers des Deutschen Kulturrats Olaf Zimmermann:

http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=2581&rubrik=5

Und weiter:

http://www.bffs.de/4388-kulturpolitisches-trauerspiel-um-die-kuenstlersozialkasse/

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aktuelle Meldung vom 2.8.13:

Die Petition hat die erforderliche Anzahl von 50.000 Unterschriften erreicht!

http://www.creative-city-berlin.de/de/news/2013/07/29/kunstlersozialkasse-petition-sammelt-uber-50000-unterschriften/

http://www.heise.de/tp/blogs/8/154703

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