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TTIP – das sog. „Freihandelsabkommen“ zwischen den USA und der Europäischen Union – ist in immer größer werdenden Kreisen ein heiß diskutiertes Thema. Initiativen wie campact und attac berichten ständig darüber, starten Aktionen und legen online-Petitionen auf, Global Marshall Plan bietet eine umfangreiche Präsentation mit gut recherchierten Daten und Fakten an.

Was bedeutet TTIP eigentlich für Kunst und Kultur?

Ein Beitrag von Peter Grabowski (zur Person siehe auch http://www.youtube.com/watch?v=brDx4QM0AZU) im WDR5 unter dem Titel „Frei handeln oder Kultur verhökern“ klärt uns darüber auf:

„Wirtschaftsvertreter fiebern dem Vertrag bereits entgegen. Dem kulturellen Leben hierzulande droht allerdings eine historische Zäsur. Seit bald einem Jahr laufen die Verhandlungen zwischen Brüssel und Washington praktisch hinter verschlossenen Türen. Für Europa steht dabei mehr auf dem Spiel als ein paar Zollschranken: Während die Kultur hier ein mehr oder minder öffentlich finanziertes Gut ist, sind ihre Produkte in den USA eine Handelsware wie jede andere. Ob Buchpreisbindung oder reduzierte Mehrwertsteuer, ob Filmförderung oder Urheberrecht – die Amerikaner wollen künftig alles dem Markt überlassen. Google, Amazon und Co reiben sich bereits die Hände. Scala richtet den Blick auf bedrohte Werte jenseits von Euro und Dollar.“ So lautet der Text zur Sendung, die noch ein Jahr lang nachzuhören ist.

http://www.wdr5.de/sendungen/scala/barackobama130.html

Desweiteren hält der Deutsche Kulturrat umfangreiche Informationen darüber auf seiner Webseite bereit:

http://www.kulturrat.de/text.php?rubrik=142

Stellungnahme vom 25.06.2014:

http://www.kulturrat.de/detail.php?detail=2872&rubrik=2

Ein Thema, das uns früher oder später alle betrifft!

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(Aktualisierung vom 27.04.14)

Veranstaltungshinweis zum Thema TTIP / Kultur:

Dienstag, 20. Mai 2014 um 18 Uhr – Akademie der Künste / Pariser Platz

Akademie-Gespräch mit Barbara Kisseler, Jürgen König, Gerhard Pfennig, Klaus Staeck, Jacques Toubon, Olaf Zimmermann und einem Statement der Kulturstaatsministerin Monika Grütters.
In Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kulturrat

http://www.adk.de/de/aktuell/veranstaltungen/index.htm?we_objectID=33253

davor um 13 Uhr Workshops

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(Aktualisierung vom 20.5.14)

Deutschlandfunk – Beitrag von Maria Ossowski vom 19.5.14:

Warum die Kunstszene die TTIP-Verhandlungen fürchtet

http://www.deutschlandfunk.de/freihandelsabkommen-warum-die-kunstszene-die-ttip.724.de.html?dram%3Aarticle_id=285838

 

 

 

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