Schlagwörter

, , , , , ,

Nur frei kann wachsen, was bleibt. Kein Projektgeld hilft da, kein Chichi: Acht Thesen zur Finanzierung von Kunst – vom Intendanten der Berliner Festspiele Thomas Oberender

 
Kunst und Kultur werden in Deutschland großzügig durch die öffentliche Hand unterstützt. Die festen Budgets vieler Museen, Theater oder Konzerthäuser aber stagnieren seit geraumer Zeit oder werden gekürzt. Die Finanzierung ändert sich radikal: Die arbeitssichernden Mittel werden zunehmend durch punktuelle Projektförderung auf Antrag gewährt, während die Institutionenförderung erodiert. Dieser Paradigmenwechsel schlägt zurück auf die solchermaßen neu und anders subventionierte Kunst.

Hier sind seine Thesen:
1. Kunst darf nicht mit Pädagogik verwechselt werden
2. Kunst muss ein Wagnis bleiben
3. Wer nur Projekte fördert, stiehlt sich aus der Verantwortung
4. In Institutionen kann Kunst sich prinzipiell freier entfalten
5. Cluster heißt das falsche Zauberwort
6. Wenn Geldgeber zu Veranstaltern werden, fehlt ein Korrektiv
7. Der privatisierte ist der kommerzialisierte Kulturraum
8. Europa ist anders

Lesen Sie hierzu den Artikel im cicero:
http://www.cicero.de/salon/kulturfoerderung-so-viel-gunst-stirbt-alle-kunst/60187

und hier ist der ungekürzte Artikel in der Nachtkritik:

http://www.nachtkritik.de/index.php?option=com_content&view=article&id=11882%3Azehn-thesen-zur-entwicklung-von-kultur-und-kulturfoerderung-von-berliner-festspiele-intendant-thomas-oberender&catid=101%3Adebatte&Itemid=84

Und besuchen Sie die Diskussionsveranstaltung:
Brauchen wir neue Modelle zur Kulturförderung?
Diskussionsveranstaltung mit Thomas Oberender (Intendant der Berliner Festspiele),
Ilia Papatheodorou (She She Pop – Performance-Kollektiv) und
Stephan Muschick (RWE Stiftung).
Moderation: Alexander Kissler (Cicero – Magazin für politische Kultur).
Begrüßung: Sven Sappelt (CLB Berlin).
Termin: 10.12.2015, 19.00 Uhr
Ort: CLB Berlin, Aufbau Haus, Prinzenstr. 84.2, 10969 Berlin-Kreuzberg
________________________________________

Advertisements