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Das Gemeinwohl ist bei uns fest im Grundgesetz, in Gemeindeordnungen und im Baugesetzbuch verankert. „Das Grundgesetz beschreibt die Sozialpflichtigkeit des Eigentums in § 14 (2) mit den Worten „Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen“. Das Baugesetzbuch benennt in § 1 (5), dass Bauleitpläne unter anderem „eine dem Wohl der Allgemeinheit dienende sozialgerechte Bodennutzung gewährleisten“ sollen, und natürlich ist das Abwägungsgebot selber die Verhandlungsgrundlage für gemeinwohlorientierte Entwicklungen.“

Doch die Praxis von staatlichem Handeln und privaten Akteuren sieht meist anders aus. Auch stehen Gemeinwohlorientierung und Gemeinnützigkeit oft gegeneinander. So finanzieren gemeinnützige oder gemeinwohlorientierte Gesellschaften ihre Aktivitäten z.B. mit Hilfe von gewinnorientiertem Betreiben und an Höchstpreisen gemessenen Verkäufen von Immobilien.

Seit den 80er und 90er Jahren gibt es dagegen eine Reihe von Immobilienentwicklern, Projekten und Initiativen, die – u.a. anknüpfend an die Genossenschaftsbewegung zu Beginn des Jahrhunderts – Mittel und Wege gefunden haben, neue Formen des Bauens und der sozialorientierten Nutzung zu realisieren. Dem standen und stehen noch heute jedoch eine Fülle von gesetzlichen und institutionellen Hürden entgegen, wie Frauke Burgdorff ausführt.

Lesen Sie den Artikel: http://www.bauwelt.de/das-heft/heftarchiv/Das-Gemeinwohl-ein-altes-Fundament-fuer-neue-Entwicklungen-2601116.html

Ein Beitrag von Frauke Burgdorff in der Bauwelt, Heft 24.2016 mit dem Titel „Das Gemeinwohl – ein altes Fundament für neue Entwicklungen“

 

In der Ausgabe werden zahlreiche Beispiele für gemeinwohlorientierte und gemeinnützige Immobilienentwicklung vorgestellt, u.a. das erfolgreiche Projekt „ExRotaprint“ in Berlin, welches kürzlich mit dem Julius Berger Preis für julius-berger-preis_ExRotaprintStadtentwicklung 2016 ausgezeichnet wurde.  http://www.bauwelt.de/themen/bauten/ExRotaprint-in-Berlin-2604182.html

Dankesrede von Daniela Brahm und Les Schliesser / ExRotaprint gGmbH:

Dankesrede ExRotaprint 

 

Weitergehende Informationen und Links zu den Beispielprojekten:

http://www.bauwelt.de/artikel/Weitere-Informationen-zur-gemeinwohlorientierten-Stadtentwicklung-2601464.html

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Vielen Dank an Katrin Lompscher, Stadtentwicklungspolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Berlin für die Lektüreempfehlung! Und auch Danke an das Mietshäuser Syndikat Bln.-Bdbg., das auf seinem Blog auf den Artikel verwiesen hat.

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Das Haus der Statistik – Zentrum für Geflüchtete Soziales Kunst und Kreative ist ein innovatives Projekt, das schon ein breites Interesse in der Öffentlichkeit und der Presse auf sich gezogen hat.

http://www.bauwelt.de/themen/betrifft/Mehr-als-Wohnen-2614497.html

Mit der Auszeichnung  „Berlin Award 2016“ der „Initiative Haus der Statistik“ in Berlin hat die Jury ein politisches Zeichen gesetzt. Das Projekt wurde von Berliner Kulturschaffenden ins Leben gerufen und ist derzeit in Verhandlung mit dem Finanzsenator: Das Land Berlin, so die Forderung, soll alle weiteren Planungen für den Plattenbaukomplex am Alexan­derplatz stoppen, die leerstehende Liegenschaft von der BImA kaufen und die insgesamt 40.000 Quadratmeter Nutzfläche für ein „Zentrum für Geflüchtete, Kunst und Soziales“ zur Verfügung stellen. Raumlabor Berlin hat ein Standortentwicklungskonzept vorgelegt, das neben „integrativem Flüchtlingswohnen“ auch Arbeitsräume für Kunst und Kultur, Bildungs- und Integrationsangebote für Geflüchtete und Veranstaltungsräume vorsieht. Anlaß dazu war ein mehrteiliges Workshopverfahren der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt zum Alexanderplatz unter Einschluss des Haus der Statistik. (http://www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/staedtebau-projekte/alexanderplatz/de/planungen/workshopverfahren_2015/material.shtml)

Die Workshopdokumentation:

https://hausderstatistik.files.wordpress.com/2015/12/2015-12-11_konzept-hds3.pdf

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https://hausderstatistik.wordpress.com/

Hinter der Initiative Haus der Statistik steht ein Bündnis von verschiedenen Berliner Akteuren: Soziale und kulturelle Einrichtungen und Verbände, Künstlerkollektive, Architekten, Stiftungen und Vereine. Einige der Gründer der Initiative haben sich im April über die Initiative hinaus auch als eingetragene Genossenschaft konstituiert. Es ist u.a. ein Projekt, um dem Ateliernotstand entgegenzuwirken.

Initiatorin

Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser – AbBA


Gründer

Zentrum für Kunst und Urbanistik – ZK/U

Atelierbauftragter Berlin, bbk Kulturwerk

Initiative Stadt Neudenken

Raumlabor Berlin

Martinswerk e.V.

Belius Stiftung

Stiftung Zukunft Berlin

Schlesische 27

CUCULA e.V.

Gyalpa e.V.

Open Berlin e.V.

Die Zusammenarbeiter

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