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Auszüge aus dem Beitrag:  Pinsel im Atelier © Regina Liedtke

 „In der sogenannten Kreativbranche zeigt sich schon jetzt, wie der Kapitalismus von Morgen aussehen könnte: Im Grunde arbeitet eine ganze (akademische) Generation nicht mehr, sie jobbt und hat Projekte. Dabei gewinnt oft der Billigste: […]“

„Nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben bleibt da nicht mehr viel übrig zum Leben [..]. Viele stocken mit Hartz IV auf oder arbeiten zusätzlich in einem 450-Euro-Job; in den offiziellen Arbeitslosenstatistiken tauchen sie nirgendwo auf.

Selbstausbeutung nennt man das oft. Man kann es aber auch Kapitalismus nennen.“

„Regulierungen, insbesondere bei den Einkommen, sind dringend notwendig. Doch die demokratisch nicht legitimierte EU-Kommission agiert wie gewohnt neoliberal und behauptet, ´dass eine geringe Regulierung kein Hindernis, sondern vielmehr Ansporn zur Wertschöpfung ist.´

FAZIT >> Was fehlt, ist eine gemeinsame Mobilisierung für bessere Arbeitsbedingungen, soziale Absicherung und Marktchancen.

Lesenswerter Artikel von Patrick Spät in der ZEIT vom 17.6.16

 

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