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Es ist ein Anrennen gegen die Zeit!

Während der Kultursenat von Berlin und das Atelierbüro des bbk berlin versuchen, die Zahl der Künstlerateliers deutlich zu erhöhen, sterben ihnen ständig bewährte Standorte für Kunst und Kultur gewissermaßen unter der Hand weg.

Das ambitionierte Ziel gemäß eines Masterplans, bis 2020 den geschätzt 8.000 bis 10.000 Bildenden Künstler*innen in der Stadt 2000 Arbeitsräume zur Verfügung zu stellen, rückt dabei nicht gerade näher.

Aktuell geht gerade das Kunstquartier UFERHALLEN im Wedding verloren. Es ist ein quälendes Sterben in Raten. Ein Prozess, der sich bereits seit einiger Zeit schleichend vollzieht und nun mit dem Gongschlag eines zweistelligen Millionendeals die aktuellen Schlagzeilen bestimmt.

Hintergrund dafür ist der Verkauf der Liegenschaft durch den Berliner Senat aufgrund der finanziellen Notlage, die durch den Berliner Bankenskandal ausgelöst worden war. Nun geht die Privatisierungswelle und die Spirale der Gewinnmaximierung in eine neue Runde.

Die dort eingemieteten Künstler*innen scheinen in dieser prekären Lage in einer schwachen Position. Eine Presseerklärung kursiert auf facebook, ist jedoch im Netz unauffindbar. Die offizielle Webseite der Uferhallen AG schweigt zu all dem.

Pressespiegel vom 23.08.17

http://www.monopol-magazin.de/zalando-gruender-kaufen-berliner-kuenstlerareal-uferhallen

http://www.tagesspiegel.de/berlin/millionendeal-in-berlin-gesundbrunnen-privatinvestoren-kaufen-uferhallen/20230202.

htmlhttp://www.berliner-zeitung.de/berlin/millionendeal-in-wedding-samwer-bruder-kauft-uferhallen-28214066

Presseartikel vom 07.07.17

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/wedding-kuenstler-fuerchten-um-ihre-ateliers-in-den-uferhallen-27934812

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Presseerklärung der Koalition der Freien Szene

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