Künstler*innen vs. Creatives? – Perspektiven der Stadtentwicklung im Zeichen der Kreativwirtschaft

Schlagwörter

, , , , , , , , , , , ,

Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle

Mittwoch, 22.02.17 –- 18:00 – 21:00 Uhr

Eintritt frei

 

Programm:

18:30 Uhr
Keynote
Soenke Zehle (Medientheoretiker, HbK Saar, Saarbrücken)

19:00 Uhr
Panel Global – Creative Classes und Großes Geld
Eva de Klerk (Künstlerin und Initiatorin der NDSM Werftinitiative, Amsterdam)
Mat Dryhurst (Musiker und Entrepreneur, gray area, San Francisco / Berlin)
William Chamberlain (Social Entrepreneur, CreativeWick, London)
Moderation Markus Bader (Raumlabor Berlin)

20:00 Uhr
Performance: „o.T.“ (Banque Allemande Vingtquatre & bbm)

20:30 Uhr
Panel Lokal – Berliner Weg zwischen Schutzraum und Bottom-Up-Initiativen
Klaus Lederer (DIE LINKE, Senator für Kultur und Europa, Berlin)
Silvan Engelmeier (Asset Manager Montis Real Estate, Berlin)
Daniela Brahm (Künsterin und Raumproduzentin, Ex-Rotaprint, Berlin)
Florian Schmidt (Baustadtrat Friedrichshhain/Kreuzberg, ehem. Atelierbeauftragter, Berlin)
Moderation: Christoph Twickel (Journalist, Hamburg)

Metropolen weltweit betrachten ihre Kunst-, Musik- und Clubszene als Faktor für wirtschaftliches Wachstum. In Städten wie San Francisco, New York, London, Amsterdam und Berlin ist die Start-Up-Szene zu einem Katalysator neuen wirtschaftlichen Wachstums geworden. Zugleich arbeiten immer mehr Künstler*innen mit neuen digitalen Technologien, vor allem in der Musik wie in der Video- und Fotokunst. Unter dem jungen Begriff „Kreativwirtschaft“ floriert die Start-Up-Kultur in all diesen Metropolen – unterstützt durch gezielte Wirtschaftsförderungspolitik –, während Künstler*innen unter zunehmender Raumknappheit und rasant steigenden Mieten leiden. Vor allem für künstlerische Sub- und Gegenkulturen wird die Situation immer heikler: Den Protagonist*innen der Freien Szene, Initiativen, Projekträumen und Künstler*innen-Coops schwinden finanzierbare Arbeitsräume und damit die Grundlage ihrer Arbeit. In einer zweiteiligen Paneldiskussion kommen Akteur*innen aus den Feldern der Kunst, der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammen, um Chancen und Gefahren dieser Entwicklung zu diskutieren.

Eine Initiative von: Verein PostBerlin e.V., Berliner Festspiele, Rat für die Künste, AbBA – Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser

http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/specials/specials_programm/specials_veranstaltungsdetail_200853.php?nl=163

Plenum Koalition der Freien Szene

Schlagwörter

, , , , , , ,

EINLADUNG

Das nächste Plenum der Koalition der Freien Szene Berlin findet am

Montag, den 28.11.16 von 19:00 bis 22:00 Uhr

in der Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3 / 4a, 10115 Berlin statt.
Im Saal im ersten Stock.

Tagesordnung:

1. City Tax
Das Förderinstrument aus der City Tax hatte seine zwei ersten Förderrunden 2016. Die Ergebnisse der beiden Förderrunden hier im Link. Was sagt ihr dazu?
https://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/foerderergebnisse/spartenuebergreifende-foerderung-kuenstlerischer-und-kultureller-projekte/

2. 11 Punkte Programm
Wir hatten Ende August im Plenum die neuen gemeinsamen Forderungen besprochen. Dazu ist von euch viel Feedback gekommen, das in die Spartenverbände rückgespiegelt wurde und im Moment in die neuen Forderungen eingearbeitet wird. Das Ergebnis dieses Verfahrens wollen wir am 28.11. mit euch abschließen. Dann haben wir die neuen 11 Punkte, die für die kommende Zeit unser Rüstzeug sein werden.

3. Verschiedenes
Es sieht ja gerade so aus, als ob Klaus Lederer Kultursenator werden wird – auch über diese neuen politischen Kontexte werden wir sprechen müssen.


Mit herzlichem Gruß vom Sprecherkreis und für den Sprecherkreis

____________________________________________________

Das Treffen ist offen für alle, die sich hier einbringen wollen.(R.L.)

Transparenz und Chancengleichheit in der Kunst – auch und vor allem für Künstlerinnen

Schlagwörter

, , , , , ,

Das Büro für Kunst im öffentlichen Raum im Kulturwerk des bbk berlin lädt ein zur:
Diskussionsveranstaltung Kunst im öffentlichen Raum:
Transparenz und Chancengleichheit durch offene Kunstwettbewerbe?

am Mittwoch, den 23. November 2016, um 19.00 Uhr

Es diskutieren:
Corbinian Böhm (Empfangshalle)
Monika Goetz
Stefan Krüskemper
Renata Stih
Albert Weis
Brigitte Werneburg
Georg Zey (Inges Idee)
Moderation: Elfriede Müller

im ExRotaprint, Gottschedstraße 4, 13357 Berlin, Projektraum Glaskiste

Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Nauener Platz (U-9), Bus 247

Der Eintritt ist frei.

Wettbewerbe sind bewährte Auswahlverfahren für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum, weil sie die Beteiligung vieler Künstler/innen an einer öffentlichen Aufgabenstellung ermöglichen. Doch sind Kunstwettbewerbe überwiegend nicht offen und damit auf die Teilnahme einer Auswahl an Künstler/innen begrenzt, was sich auch bei transparenten Vorauswahl- und Auswahlverfahren faktisch auf einen kleinen Kreis von Künstler/innen reduziert als offene Verfahren. Offene Wettbewerbe, an denen sich alle professionellen Künstler/innen beteiligen können, sind die Ausnahme. Sie erfordern eine anspruchsvollere Infrastruktur für die Vorbereitung und Durchführung und steigern damit auch die Verfahrenskosten. Für Künstler/innen ermöglichen offene Wettbewerbe eine reale Beteiligungschance für alle. Aber können offene Wettbewerbe diese Versprechen wirklich einlösen? Welchen Stellenwert sollte die Durchführung offener Kunstwettbewerbe in der aktuellen Kunstpolitik haben?

Wie und ob die wenigen aktuell in Berlin durchgeführten offenen Wettbewerbe den Ansprüchen der Transparenz des öffentlichen Kunstauftrags und der Chancengleichheit für Künstler/innen genügen, möchte die Veranstaltung am 23. November 2016 thematisieren. Vor allem wollen die Veranstalter/innen eine weitere Qualifizierung der offenen Kunstwettbewerbe in ihrer Durchführung und Juryarbeit anregen und entwickeln. Zu dieser Debatte sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge einzubringen.
Wir freuen uns auf Eure/Ihre Teilnahme.

Viele Grüße
Elfriede Müller & Martin Schönfeld & Britta Schubert

Organisation der Veranstaltung:
Stefan Krüskemper, Elfriede Müller, Martin Schönfeld und Heidi Sill

Kulturwerk des bbk berlin GmbH
Büro für Kunst im öffentlichen Raum
Köthener Straße 44
10963 Berlin

____________________________________________________________________

Zur neuen Vorstandsvorsitzenden des BBK Berlin, Heidi Sill und den aktuellen Veranstaltungen lesen Sie auch den Artikel in der Zitty:

http://www.zitty.de/bb-kuenstler-berlin-heidi-sill/

 

Wie beeinflusst Ressourcenknappheit das Arbeiten von Kreativen?

Schlagwörter

, , , , , , , , ,

Podiumsdiskussion – Kreativ Berlin:

Wie beeinflusst Ressourcenknappheit das Arbeiten von Kreativen?

Berlin ist die Hauptstadt der Kreativen. Das Image als kreativer Möglichkeitsraum hat die Stadt weltweit in den Fokus gerückt. Immer mehr Kreativschaffende kommen in die Stadt und versuchen ihren beruflichen Traum zu verwirklichen. Doch neben diesem Hype um Berlin wird oft vergessen, dass die Kreativarbeiter*innen häufig mit starker Ressourcenknappheit zu kämpfen haben. Dies hat enormen Einfluss auf ihre Arbeits- und Lebenswelt. Zeit, Geld und soziale Absicherung sind für Solo- und Kleinstunternehmer*innen rare Güter.

Wir wollen diskutieren, wie die Ressourcenknappheit das Arbeiten in der Kreativwirtschaft konkret beeinflusst und danach fragen welche Verbesserungsansätze es gibt.

Gibt es Strategien mit der Ressourcenknappheit umzugehen?
Inwieweit beeinflusst die andauernde Ressourcenknappheit Lebensentwürfe?
Welche Auswirkung hat diese prekäre Situation auf kollektive Strategien von Kreativen?
Wie können kollektive Projekte erfolgreich gestaltet werden?
Welche Chancen bietet Co-Working?
Können Netzwerke ausgleichend wirken?
Welche politischen Maßnahmen ergreift das Land Berlin?

Diese und andere spannende Fragen diskutieren wir mit:
Elisabeth Voß (Beraterin für Solidarische Ökonomie)
Laura Seifert (Kulturförderpunkt Berlin)
Christophe Knoch (Sprecher Koalition der Freien Szene (Independent Scene Coalition)
Moderation: Tobi Losekandt (Kreativnetz Neukölln e.V.)

Mehr Details: http://calendar.boell.de/de/event/podiumsdiskussion-wie-beeinflusst-ressourcenknappheit-das-arbeiten-von-kreativen

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Die Veranstaltung wird mit finanziellen Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

Ohne Netz und doppelten Boden – wie die Kreativen von Kreativität statt Lohn leben…

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Die Kreativwirtschaft zieht viele Menschen an – trotz unsicherer Arbeits- und Lebensverhältnisse. Die Politik hat diesen Wandel vorangetrieben, bleibt bei sozialer Sicherung aber auf „Normalarbeit“ fixiert, sagt die Sozialwissenschaftlerin Lisa Basten. Kreative sollten neue Wege der Interessenvertretung gehen, so ihre Schlussfolgerung.

Ganz viele Kreative arbeiteten ihr Leben lang produktiv, aber das reiche für sie nicht, um vernünftig sozial abgesichert zu sein. Sie lebten prekär, weil für sie andere Regeln gelten als für andere Berufstätige. Auch innerhalb der Branchen werde Kreativität gegen Lohn abgewogen.

Lisa Basten stellt die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Selbstverständnis als „Kreative“ und der Akzeptanz von Arbeitsbedingungen jenseits etablierter Standards. Eingebettet in die Diskussion um Kreativität als gesellschaftlichen Wert und als wirtschaftlichen Faktor wird der Fokus auf die Soloselbständigen und meist befristet Beschäftigten, sowie auf zukünftige Möglichkeiten kollektiver Organisation und Mitbestimmungsprozesse gelegt.

Die Autorin geht in ihrem neu erschienenen Buch auf den enormen Wirtschaftsfaktor Kreativwirtschaft ein und verweist darauf, dass dieser im Zuge einer neoliberalen Politik bewußt in unabgesicherten Arbeitsverhältnissen ohne organisierte Interessenvertretung befördert wurde.

Die so arbeitenden Kreativen folgten einem propagierten Leitbild eines individuellen und vergleichsweise freien Lebensentwurfs in gesellschaftlichen Verhältnissen, die viele als immer weniger selbstbestimmt gestaltbar erleben. Basten sagt: „Wer das nicht umsetzen kann, ist auf sehr persönliche Weise gescheitert.“

Dabei folge der einzelne oft dem alten Mythos, dass doch jeder mal „klein angefangen“ habe, sich durch „lange, harte Jahre“ habe durchbeißen müssen — bis man es dann „geschafft“ habe. Die Realität sei jedoch, dass es nur wenige bis zum Erfolg schafften, von den anderen aber niemand spreche.

Lisa Basten stellt im folgenden Interview differenzierte Beobachtungen und Überlegungen aus ihrem Buch vor.

Artikel: Der Mythos des kreativen Durchbeissens ist stärker als Interessenvertretung

Sie studierte Kompara­tistik und Soziologie in Mün­chen, Medienwissenschaft in Potsdam. Sie lehrt Medien­soziologie an der Filmuniversi­tät Babelsberg und arbeitet an ihrer Dissertation am Promo­tionskolleg „Gute Arbeit. Die Gestaltung der Arbeitswelt von Morgen“ am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Vor kurzem erschien ihr Buch „Wir Kreative! Das Selbstverständnis einer Branche“ , Frank und Timme Berlin 2016, 16,80 €.

Inhaltsverzeichnis des Buches

********************************************************

Positionspapier Liegenschaftspolitik 3.0

Schlagwörter

, , , , ,

Infomail vom 14.10.2016

Initiative Stadt Neudenken stellt Positionspapier vor

Liegenschaftspolitik 3.0
Anforderungen und Fahrplan für die
Liegenschaftspolitik in Berlin
in der Legislatur 2016-2021

Mit der Aufnahme von zahlreichen nicht umgesetzten Forderungen des Runden Tischs zur Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik in die Wahlprogramme von Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE könnte in einer rot-rot grünen Koalition nun eine Liegenschaftspolitik 3.0 umgesetzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass in der SPD die Erinnerung an den reibungsvollen Aushandlungsprozess zwischen Finanzsenator Nussbaum und Stadtentwicklungssenator Müller nachhallt und ein Neustart in der Liegenschaftspolitik als ein (dialektisches) Anknüpfen an Ziele verstanden wird, die damals in den Mühlen der Kompromissfindung zerrieben wurden. Der Runde Tisch bietet sich dabei als Dialogplattform an, ganz im Sinne des aktuell von allen Parteien angepriesenen neuen Kommunizierens mit der Stadtgesellschaft.

Basierend auf der Arbeit des Runden Tisch für die Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik im Berliner Abgeordnetenhaus hat die Initiative Stadt Neudenken ein Positionspapier erstellt, welches die Grundlage für die Weiterentwicklung der Berliner Liegenschafspolitik darstellen könnte.

Link zum Positionspapier: http://t1p.de/lwis

Das Positionspapier gliedert sich in folgende Abschnitte:

1.    Anforderungen einer Liegenschaftspolitik 3.0 und Fahrplan

2.    Die Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik: ein dialogischer Prozess? Rückblick und Ausblick

3.    Der Forderungskatalog des Runden Tisches im Berliner Abgeordnetenhaus zur Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik

4.    Herausforderungen der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften und Prüfung der Gründung einer landeseigenen Gewerberaumgesellschaft

Mit freundlichen Grüßen
Florian Schmidt und Andreas Krüger


Initiative Stadt Neudenken

Kontakt zu Lenkungskreis & Steuerungsgruppe
kontakt@stadtneudenken.net
http://www.stadtneudenken.net

Mit freundlicher Unterstützung des Stadt Neudenken e.V.

*******************************************************

In welcher Stadt willst Du leben? – Zur Berliner Wahl und der Zeit danach

Schlagwörter

, , , , , , ,

Die neue Gesellschaft für bildende Kunst (nGbK) präsentiert | The nGbK presents

 

Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du? 
Beiträge zum Berliner Wahlherbst 2016
Contributions to the Berlin state election 2016

Raumdiagramm, Filme, Veranstaltungen, Publikationen
Spatial diagram, Films, Events, Publications

10 September – 3 Oktober 2016

Veranstaltungsprogramm | Events program
16 – 24 September 
Nähere Informationen | Further infos: www.ngbk.de

Heute | Today:
Freitag | Friday, 16 September 2016, 19h (de)
Wünsche an die Demokratie: Basis- und direktdemokratische Ansätze vom Verfassungsentwurf des Runden Tisches der DDR zur Gesamtberliner Verfassung
Zeitzeugengespräch in offener Runde mit | Open talk with Bernd Gehrke (Berlin), Jürgen Tallig (Berlin) u.a.
Moderiert von | Moderated by Kerstin Meyer & Elske Rosenfeld

Samstag | Saturday, 17 September, 18h (en)
Common Space: The City as Commons (In Common)
Vortrag und Gespräch mit | Lecture and talk with Stavros Stavrides (Athen)
Moderiert von | Moderated by Ulrike Hamann & Mathias Heyden

Sonntag | Sunday, 18 September, ab | from 17h
Du bist nicht allein – Wahlabend-Gala im Südblock | Election gala at Südblock
Südblock, Admiralstraße 1-2, 10999 Berlin
Nähere Infos | More infowww.suedblock.org

Mittwoch | Wednesday, 21 September, 19h (de)
IBID – Szenische Lesungen aus politischen Dokumenten
Forum Stadtpolitik: Wohnungsnot–Instandbesetzung?, Institut für Stadt- und Regionalplanung der TU Berlin, 12. Februar 1981
Bearbeitet von | Edited by Florian Wüst
Livesendung auf | Live broadcast on reboot kotti.fm 99.1

Donnerstag | Thursday, 22 September, 19h (de)
Mitmachstadt trifft Kalkberg
Performativer Vortrag mit 210 kg Tonerde von | Performative lecture with 210 kg clay by Claudia Hummel (Berlin) & Boris Sieverts (Köln)
Moderiert von | Moderated by Erik Göngrich

Samstag | Saturday, 24 September, 18h (de)
Der Boden gehört uns allen! Öffentliche Liegenschaften und sozial gerechte Bodennutzung
Vortrag und Gespräch mit | Lecture and talk with Frauke Burgdorff (Bonn), Enrico Schönberg (Berlin), Fabian Thiel (Frankfurt am Main)
Moderiert von | Moderated by Daniela Brahm & Mathias Heyden

Mit Beiträgen von | With contributions by
Sandra Bartoli, HK Bast & Leut’Werk, Niels Boeing, Daniela Brahm, Ascan Breuer, Irene Bude & Olaf Sobczak & Steffen Jörg, Frauke Burgdorff, Robert Burghardt, Paola Castillo & Tiziana Panizza, cinéma copains, Marco Clausen, Gerd Danigel, Christian Ditsch, Tashy Endres, Valeria Fahrenkrog, Joerg Franzbecker, Bernd Gehrke, Erik Göngrich, Ulrike Hamann, Anna Heilgemeir, Jürgen Henschel, Mathias Heyden, Renate Hildebrandt, Andrej Holm, Claudia Hummel, Sandy Kaltenborn, Michael Kipp, Jan Kuhnert, Heimo Lattner, Judith Laub, Johannes Ludwig, Annette Maechtel, Robert Maruschke, Klaus Mehner, Kerstin Meyer, Susanna Raab, Elske Rosenfeld, Andreas Rumpfhuber, Ines Schaber, Enrico Schönberg, Boris Sieverts, Stavros Stavrides, Rouzbeh Taheri, Jürgen Tallig, Fabian Thiel, Jessica Weber-Patterson, Florian Wüst

Die Berliner Debatten und Kämpfe um Bürger_innenbeteiligung in der Stadtentwicklung entspringen einem zunehmend dringlichen Begehren nach echter Teilhabe. Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du? stellt Fragen zu Theorie und Praxis der Teilhabe sowie nach den Wegen gesellschaftlicher Veränderung in der repräsentativen Demokratie. Ausgehend von Sherry Arnsteins „Leiter der Bürgerpartizipation“ (1969) wurden Interviews mit Vertreter_innen der Initiativen Stadt von Unten, 100% Tempelhofer Feld und Kotti & Co geführt. Die dabei entstandenen Begriffsfelder „Ermächtigung“, „Augenhöhe“, „Kontrolle der Politik (durch die Bevölkerung)“ und „Selbstverwaltung“ beherbergen im Ausstellungsraum eine subjektive Auswahl und Anordnung historischer und zeitgenössischer Fotografien, Videos und Publikationen. Dieses durch Dokumentarfilme begleitete Raumdiagramm versteht sich als ein Diskussionsangebot und Referenzsystem für die Veranstaltungen des Projekts, die Radiolesungen, Vorträge und Gespräche zu den Themen urbane Gemeingüter, öffentliche Liegenschaften, Wohnungspolitik, Community Organizing und direkte Demokratie umfassen.

The debates and struggles in Berlin for civic involvement in urban development arise from an increasingly urgent desire for genuine participation. Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du? poses questions regarding the theory and practice of participation and paths to social change in representative democracy. Using Sherry Arnstein’s “Ladder of Citizen Participation” (1969) as a starting point, interviews were conducted with members of the initiatives Stadt von Unten, 100% Tempelhofer Feld and Kotti & Co. The ensuing conceptual fields of “empowerment”, “eye level”, “control of politics (by the general population)” and “self-administration” house a subjective selection and arrangement of historical and contemporary photographs, videos and publications in the exhibition space. This spatial diagram accompanied by documentary films is grasped as a discussion offer and reference system for the project’s events on the topics of urban commons, public property, housing policies, community organizing and direct democracy.

nGbK-Projektgruppe | nGbK project group
Joerg Franzbecker, Erik Göngrich, Heimo Lattner, Katja Reichard, Ines Schaber, Florian Wüst
Unter Mitarbeit von | With the collaboration of
Valeria Fahrenkrog 
Kurator der Vorträge und Gespräche | Curator of lectures and talks
Mathias Heyden
In Zusammenarbeit mit | In collaboration with
Daniela Brahm, Tashy Endres, Ulrike Hamann, Kerstin Meyer, Elske Rosenfeld

Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du? ist ein Projekt der Initiator_innen der Berliner Hefte zu Geschichte und Gegenwart der Stadt. Die fortlaufende Reihe kleiner Publikationen verbindet künstlerische, essayistische und aktivistische Praxen. Die Hefte thematisieren die sozialen, kulturellen und ökonomischen Veränderungen in Berlin und anderen Städten, und greifen in die stadtpolitischen Debatten sowohl historisch reflektierend wie aktuell informierend ein. Im Anschluss an die Ausstellung entstehen neue Ausgaben der Berliner Hefte in Koproduktion mit dem Verlag der nGbK.

Ene Mene Muh und welche Stadt willst Du? is a project of the initiators of the Berlin Journals—On the History and Present State of the City. The ongoing series of small publications combines artistic, essayistic and activist practices. The journals address the social, cultural and economic changes in Berlin and other cities, and intervene in the urban political debates by historical reflection as well as by information on current affairs. After the exhibition, new issues of the Berlin Journals will be co-produced with the publishing house of the nGbK.


neue Gesellschaft für bildende Kunst
Oranienstraße 25
10999 Berlin

täglich | daily 12–19h
Mi–Fr | Wed–Fri 12–20h

www.ngbk.de

Finanziert mit Mitteln der | Funded by the Lotto-Stiftung Berlin

 

Wahlveranstaltung zum Thema Stadtentwicklung und mehr…

Schlagwörter

, , , , ,

 

Infomail vom 13.9.2016

Veranstaltungshinweise

HEUTE
13.9.2016, ab 19:30 Uhr, Ort: Heimathafen Neukölln
GehtAuchAnders No. 5: Berlin-Wahl 2016
Veranstalter: Es geht auch anders
Mit:
– Dr. Matthias Kollatz-Ahnen, (SPD) Finanzsenator
– Christian Goiny, MdA (CDU), medienpolitischer Sprecher
– Katrin Lompscher, MdA (Die Linke), stellv. Fraktionsvorsitzende & Sprecherin für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
– Antje Kapek, MdA (Bündnis 90/Die Grünen), Fraktionsvorsitzende & Spitzenkandidatin
– Bernd Schlömer (FDP), Spitzenkandidat Friedrichshain-Kreuzberg & ehem. Vorsitzender Piratenpartei
– Karsten Woldeit (AfD), Platz 2 der Landesliste und Direktkandidat in Lichtenberg

Eingeladene Initiativen:
– Volksentscheid Fahrrad (Tim Lehmann)
– SINGA Deutschland (Luisa Seiler)
– Initiative Stadt Neudenken & Initiative Haus der Statistik (Florian Schmidt)

Mehr Infos: http://t1p.de/i8hs

14.9.2016, ab 15:00 Uhr, Ort: ExRotaprint
18. Runder Tisch zur Liegenschaftspolitik
Veranstalter: Initiative Stadt Neudenken
Mit: Vertretern der Zivilgesellschaft und Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses
Mehr Infos: http://t1p.de/b6hm

15.9.2016, ab 11:30 Uhr, Ort: ExRotaprint
Pressekonferenz : wie geht es weiter mit dem Haus der Statistik
Veranstalter: Initiative Haus der Statistik
Mit: Vertretern der Initiative Haus der Statistik und Mitgliedern des Berliner Abgeordnetenhauses und der bvv-Mitte
Mehr Infos: http://t1p.de/xtd6

15.9.2016, ab 18:00 Uhr, Ort: Stresemannstraße
3. AkademieRat der Akademie der ZUsammenKUNFT
Veranstalter: Initiative Haus der Statistik
ANMELDUNG ZWINGEND ERFORDERLICH
Mit: kuratorischem Team der Akademie, allen Interessierten
Mehr Infos: http://t1p.de/3phc


Initiative Stadt Neudenken

Kontakt zu Lenkungskreis & Steuerungsgruppe
kontakt@stadtneudenken.net
http://www.stadtneudenken.net

Mit freundlicher Unterstützung des Stadt Neudenken e.V.

18. Runder Tisch zur Liegenschaftspolitik in Berlin

Schlagwörter

, , , , , , ,

 

REMINDER | EINLADUNG

18. Runder Tisch zur Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik am 14. September 2016 von 15-17:00 Uhr,

im ExRotaprint, Gottschedstr. 4 13357 Berlin, Raum: Glaskasten/Projektraum
Anmeldung unter: kontakt(at)stadtneudenken.net

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie zum 18. Runden Tisch einladen.

Das Thema ders Runden Tischs wird erneut die Vorbereitung auf die neue Legislatur sein. Wir werden einen Blick auf die Wahlprogramme der Parteien werfen und uns auf mögliche Regierungskoalitionen vorbereiten.

Fragen sind:
– wie will der Runde Tisch weiter arbeiten? haben wir alle Akteure an Bord? welche Weiterentwicklung des Formats Runder Tisch ist sinnvoll?
– welche Stratgie(n) der Zivilgesellschaft sind geeignet die Liegenschaftspolitik in Berlin zu verbessern?
– Welche Forderungen hat der Runde Tisch an den neuen Senat? was hat der alte geleistet?

Die Beschäftigung mit Liegenschaftsfällen kann unter dem TOP Aktuelles erfolgen. Bitte schicken Sie uns dazu Informationen per Mail. Auf die formelle Einreichung von Liegenschaftsfällen und einen extra Tagesordnungspunkt verzichten wir diesmal, um die Strategiedebatte intensiv führen zu können.

Tagesordnung

TOP I Aktuelles

TOP II Schwerpunktthema: Strategien des Runden Tisches und der Zivilgesellschaft für eine bessere Liegenschaftspolitik / Was sagen die Wahlprogramme? wo könnte man anknüpfen?

TOP III Sonstiges

Die Veranstaltung ist öffentlich. Um Anmeldung unter kontakt@stadtneudenken.net wird gebeten.

Wir hoffen auf Ihr zahreiches Erscheinen

Mit herzlichen Grüßen,
Florian Schmidt (Koordination) & Andras Krüger (Moderation)

Initiative Stadt Neudenken
c/o St. Oberholz (II)
Zehdenicker Str. 1
10119 Berlin

Kontakt zu Lenkungskreis & Steuerungsgruppe
0049 (0)160 964 12 601
kontakt@stadtneudenken.net
http://www.stadtneudenken.net

Mit freundlicher Unterstützung des Stadt Neudenken e.V. | VR 34294 Berlin (Charlottenburg)

10 Jahre Offensive Kulturelle Bildung

Schlagwörter

, , ,

OFFENSIVE KULTURELLE BILDUNG IN BERLIN

CHECK-UP 2016  –  SAVE THE DATE

Anlässlich 10 Jahre Offensive Kulturelle Bildung laden die Kulturprojekte Berlin GmbH und der Rat für die Künste zum Blick zurück nach vorn

am Mittwoch, den 28. September 2016, 

ins Podewil (U2 Klosterstraße) ein.

14:00 -18:00 Uhr Check Up: Offensive 2016 – Workshops

18:30 Uhr Einlass mit Rückblick

19:00 Uhr Diskussion mit Ausblick

anschl. Party mit DJs

Vor 10 Jahren startete der Rat für die Künste im Ballhaus Naunynstraße die Berliner Offensive Kulturelle Bildung. Ein Aufschlag, der bis heute in die Stadt und andernorts ausstrahlt und nachhaltige Wirkung zeigt. Der Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung spielt als zentrales Förderinstrument des Landes Berlin dabei eine entscheidende Rolle. So wichtig das bisher Geleistete ist, so dringlich ist es, anhand bisheriger Erfahrungen und gegenwärtiger Herausforderungen zu benennen, wie und wohin es weitergehen muss.

Workshop 1 – Kollaborationen, Stipendien und Residenzen

Wie können Kunst und Bildung als kooperatives Tandem über die Projektarbeit hinaus langfristige Perspektiven entwickeln?

Welche Chancen bieten Künstler*innen-Residenzen und Dependancen von Kulturinstitutionen in Schulen, Jugendeinrichtungen und Unterkünften?

Workshop 2 – Räume und Strukturen

Wo und wie lassen sich mehr Frei-/Räume schaffen für Prozesshaftes und Experimentelles?

Welche speziellen Strukturen ermöglichen es Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen,

ihre eigenen Ideen und Formate zu entwickeln?

Workshop 3 – Haltungen für Bildung

Wie kann selbstbestimmtes und selbstorganisiertes Lernen stattfinden und wie lassen sich veraltete Rollenmuster aufbrechen? Welches künstlerische, pädagogische und gesellschaftliche Selbstverständnis ist für einen sensiblen Umgang in Fragen von Diversität und Gleichberechtigung erforderlich?

Workshop 4 – Förderstrukturen für Gegenwart und Zukunft

Wie müsste der Projektfonds Kulturelle Bildung ausgebaut werden, damit er über die impulsgebende und strukturbildende Projektförderung hinaus Raum für partnerschaftliche und prozessorientierte Arbeitsformen bieten kann?

Die ausführliche Einladung mit den Modalitäten zum Registrierungsverfahren wird Ende August verschickt.

Link zum Veranstalter: http://www.kulturprojekte-berlin.de/kulturelle-bildung-und-vermittlung/berliner-projektfonds-kulturelle-bildung.html

Ausschreibung mit Kontaktdaten als PDF

_________________________________________________________

Webseite von Kubinaut, Projekte zur Kulturellen Bildung

_________________________________________________________

Wahlprüfsteine Kulturelle Bildung

*********************************************************