Der neue Atelierbeauftragte stellt sich vor!

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Berlin hat einen neuen Atelierbeauftragten!

Am 01. April 2017 wird der neue Atelierbeauftragte im Kulturwerk des bbk berlin, Dr. Martin Schwegmann, seine Arbeit aufnehmen.

Martin Schwegmann ist Architekt und promovierter Stadtforscher. Er ist Experte für kooperative Stadtentwicklung und partizipative Prozesse. Er war wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Königlichen Dänischen Kunstakademie in Kopenhagen. Zuletzt leitete er das Programm Actors of Urban Change der Robert-Bosch-Stiftung in Kooperation mit MitOst e.V.

Auf den Nachfolger des erfolgreichen Atelierbeauftragten, Florian Schmidt, kommen große Aufgaben zu. Über 7.000 professionelle Künstler*innen sind in Berlin auf Ateliersuche. Dr. Schwegmann: „Ich sehe es als meine Aufgabe an, künstlerische Akteure selbst zu befähigen, die Stadt aktiv mitzugestalten.“

 

Im Rahmen des Pressegesprächs wird Dr. Martin Schwegmann über seine ersten Arbeitsschritte und seine Zielsetzungen informieren. Als Gesprächspartner stehen Ihnen darüber hinaus zur Verfügung:

Florian Schmidt, Bezirksstadtrat Friedrichshain-Kreuzberg, Abt. für Bauen, Planen und Facility Management; Atelierbeauftragter 2014-16. Florian Schmidt wird über Atelierprojekte in Friedrichshain-Kreuzberg berichten, die er in Zusammenarbeit mit Martin Schwegmann initiieren will.

Cornelia Renz und Heidi Sill, Sprecherinnen des Vorstands des bbk berlin

Zeit:       Freitag, 31. März 2017, 11:30 Uhr

Ort:        Berlinische Galerie – Eberhard-Roters-Saal

 

Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin

Bus: M29 Waldeckpark oder 248 Jüdisches Museum

U-Bahn: U1/U6 Hallesches Tor/Kochstraße

Bei Interesse an der Vorstellung des neuen Atelierbeauftragten bitten wir um eine kurze Rückmeldung zur besseren Planung bis Mittwoch, 29.03. per Mail: info@bbk-kulturwerk.de Vielen Dank!

Im Anschluss an das Pressegespräch findet die Kurzbesichtigung eines möglichen Atelier-Baufeldes (fußläufig erreichbar!) statt.

Kulturwerk des bbk berlin

Bernhard Kotowski

Geschäftsführer

 

Wir bedanken uns für die organisatorische Unterstützung bei der Leitung der Berlinischen Galerie.

Link zur Pressemitteilung: http://www.bbk-berlin.de/con/bbk/front_content.php?idart=4859&refId=199

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Kulturwerk des bbk berlin GmbH | Köthener Str. 44 | 10693 Berlin | Tel.: 030.230 899-11

HRB 15827 | Amtsgericht Berlin-Charlottenburg | USt-ID DE 1367 FA für Körperschaften

 

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Öffentliches Fachgespräch zum Thema Solo-Selbständigkeit

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Solo-Selbständige – raus aus der Prekarisierung!

Solo-Selbständige bilden eine immer größer werdende Gruppierung in unserer Gesellschaft. Auch künstlerische Berufe gehören dazu. Doch in der Statistik der Politiker rangieren sie unter ferner liefen.

Das will eine Initiative der Fraktion DIE LINKE auf Bundesebene ändern.

Sie lädt ein zu einem öffentlichen Fachgespräch

am Freitag, den 10. März von 10:00 – 14:45 Uhr

in den Deutschen Bundestag, Paul-Löbe-Haus, Eingang West

Konrad-Adenauer-Str. 1, 10557 Berlin.

Lageplan und Fahrverbindung 

Die U 55 hält direkt vor der Tür.

In der Einladung heißt es: „Europaweit ist ein Zuwachs an selbstständiger Erwerbsarbeit zu beobachten. Solo-Selbstständigkeit wird mit »unfreiwilliger«, »abhängiger« oder »prekärer« Selbstständigkeit in Verbindung gebracht. Die neuen Selbstständigen kommen aus so unterschiedlichen Bereichen wie der Unternehmensberatung, dem IT-Bereich, den digitalen Plattformen, dem Handwerk oder der häuslichen Pflege. Viele passen nicht in das Profil der traditionellen Selbstständigen. Meist verfügen sie über wenig Betriebskapital und erzielen ihren oft geringen Erwerb wie abhängig Beschäftigte aus dem Verkauf ihrer Arbeitskraft.
Die Fraktion DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass auch die neuen Selbstständigen von ihrer Arbeit leben können und in den Schutz der Sozialversicherungssysteme einbezogen werden. Mit dem Vorschlag für branchenspezifische Mindesthonorare reagieren wir auf die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Erwerbsarbeit, vor allem im Kontext der Digitalisierung, und knüpfen zugleich an unsere Forderung nach einem flächendeckenden gesetzlichen Mindestlohn an.
Wir laden Betroffene, Auftraggeber*innen, juristische Experten*innen, Interessensvertretungen, Sozialverbände und Gewerkschaften ein, mit uns ins Gespräch zu kommen. Die Ergebnisse des Fachgespräches möchten wir in konkrete politische Lösungen umsetzen.

Info und Anmeldung: https://www.linksfraktion.de/termine/detail/digitale-tageloehner-mindesthonorare-fuer-solo-selbststaendige/

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Ergebnisse des Fachgesprächs mit Fotostrecke: https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/solo-selbstaendige-raus-aus-der-prekarisierung/

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Senkung des KV-Beitrags für Solo-Selbständige siehe unter Kommentare

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Räume für Künstler*innen verschiedener Sparten

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Die SARIKA-Programme (SARIKA: Sicherung und Ausbau räumlicher Infrastruktur für künstlerisches Arbeiten) werden vom Arbeitskreis Räume (AKR) der Koalition der freien Szene für die Entwicklung und Bestandsicherung von Arbeitsräumen für die Freie Szene aufgebaut und eingesetzt. Am 02. März stellen sich die Raumkoordinator*innen des AKR aus den Sparten Literatur, Musik, Projekträume und -initiativen, Tanz, Darstellende Kunst und das Atelierbüro gemeinsam vor und informieren über neue Infrastruktur-Standorte und ihre Planungsstände.

Donnerstag, 02. März 17 / 19:00 – 21:00 Uhr

Theaterhaus Berlin Mitte
Wallstr. 32, Haus C in 10179 Berlin

Fahrverbindung: U8 Heinrich-Heine-Str./ U2 Märkisches Museum

Mehr zum AK Räume:
http://www.berlinvisit.org/ak-raeume/

Plenum der Koalition der Freien Szene

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Am Mittwoch, den 8.3.17, 19 Uhr findet das nächste Plenum statt.
Ort ist der Proberaum in der „Wache“ (Eberswalder Str. 10) in Prenzlauer Berg.

Zu diesem Plenum schlagen wir folgende Tagesordnung vor:

1. Aktueller Arbeitsstand
-zu den 11 Punkten
-zu den neuen kulturpolitischen Sprechern der Parteien
2. Der erste Termin mit dem neuen Kultursenator am 20.2.
-zu der Zusammenarbeit mit der Kultursenatsverwaltung
-Partizipation, was stellen wir uns darunter vor?
3. Räume
-Bericht zu der Vorstellung der SAKIRA-Programme vom 2.3.
-Bericht Stand Alte Münze / House of Jazz
4. Arbeitsgruppen der Koalition der Freien Szene
5. Verschiedenes

Außerdem der Hinweis auf das erste Treffen der neuen spartenoffenen Arbeitsgruppe INFRASTRUKTUR für freie Kunstproduktion
Fr., 3.3., 10 Uhr, Kostümkollektiv e.V. im Kunstquartier Bethanien, Mariannienplatz 2.

Für die freien Künste soll das existierende Infrastruktur-Angebot an Materialsammlungen und eine Ressourcenbündelung gefördert und evtl. erweitert werden. Bedarf und Visionen wollen ermittelt und enstprechend in Form von Anforderungen an die Förderpolitik formuliert werden. Nur wer mitspricht und sich einsetzt, kann auch etwas erreichen. Für die breite Aufstellung der Arbeitsgruppe laden Kunst-Stoffe e.V und Kostümkollektiv e.V. in Zusammenarbeit mit den Raumkoordinator*innen und Förderband e.V. Beteiligte aus allen Sparten der freien Kunst in Berlin ein, mitzuarbeiten. Bist du dabei? Gemeinsam sind wir stark!

Künstler*innen vs. Creatives? – Perspektiven der Stadtentwicklung im Zeichen der Kreativwirtschaft

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Haus der Berliner Festspiele / Kassenhalle

Mittwoch, 22.02.17 –- 18:00 – 21:00 Uhr

Eintritt frei

 

Programm:

18:30 Uhr
Keynote
Soenke Zehle (Medientheoretiker, HbK Saar, Saarbrücken)

19:00 Uhr
Panel Global – Creative Classes und Großes Geld
Eva de Klerk (Künstlerin und Initiatorin der NDSM Werftinitiative, Amsterdam)
Mat Dryhurst (Musiker und Entrepreneur, gray area, San Francisco / Berlin)
William Chamberlain (Social Entrepreneur, CreativeWick, London)
Moderation Markus Bader (Raumlabor Berlin)

20:00 Uhr
Performance: „o.T.“ (Banque Allemande Vingtquatre & bbm)

20:30 Uhr
Panel Lokal – Berliner Weg zwischen Schutzraum und Bottom-Up-Initiativen
Klaus Lederer (DIE LINKE, Senator für Kultur und Europa, Berlin)
Silvan Engelmeier (Asset Manager Montis Real Estate, Berlin)
Daniela Brahm (Künsterin und Raumproduzentin, Ex-Rotaprint, Berlin)
Florian Schmidt (Baustadtrat Friedrichshhain/Kreuzberg, ehem. Atelierbeauftragter, Berlin)
Moderation: Christoph Twickel (Journalist, Hamburg)

Metropolen weltweit betrachten ihre Kunst-, Musik- und Clubszene als Faktor für wirtschaftliches Wachstum. In Städten wie San Francisco, New York, London, Amsterdam und Berlin ist die Start-Up-Szene zu einem Katalysator neuen wirtschaftlichen Wachstums geworden. Zugleich arbeiten immer mehr Künstler*innen mit neuen digitalen Technologien, vor allem in der Musik wie in der Video- und Fotokunst. Unter dem jungen Begriff „Kreativwirtschaft“ floriert die Start-Up-Kultur in all diesen Metropolen – unterstützt durch gezielte Wirtschaftsförderungspolitik –, während Künstler*innen unter zunehmender Raumknappheit und rasant steigenden Mieten leiden. Vor allem für künstlerische Sub- und Gegenkulturen wird die Situation immer heikler: Den Protagonist*innen der Freien Szene, Initiativen, Projekträumen und Künstler*innen-Coops schwinden finanzierbare Arbeitsräume und damit die Grundlage ihrer Arbeit. In einer zweiteiligen Paneldiskussion kommen Akteur*innen aus den Feldern der Kunst, der Politik, der Wirtschaft und der Wissenschaft zusammen, um Chancen und Gefahren dieser Entwicklung zu diskutieren.

Eine Initiative von: Verein PostBerlin e.V., Berliner Festspiele, Rat für die Künste, AbBA – Allianz bedrohter Berliner Atelierhäuser

http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/specials/specials_programm/specials_veranstaltungsdetail_200853.php?nl=163

Plenum Koalition der Freien Szene

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EINLADUNG

Das nächste Plenum der Koalition der Freien Szene Berlin findet am

Montag, den 28.11.16 von 19:00 bis 22:00 Uhr

in der Villa Elisabeth, Invalidenstraße 3 / 4a, 10115 Berlin statt.
Im Saal im ersten Stock.

Tagesordnung:

1. City Tax
Das Förderinstrument aus der City Tax hatte seine zwei ersten Förderrunden 2016. Die Ergebnisse der beiden Förderrunden hier im Link. Was sagt ihr dazu?
https://www.berlin.de/sen/kultur/foerderung/foerderprogramme/foerderergebnisse/spartenuebergreifende-foerderung-kuenstlerischer-und-kultureller-projekte/

2. 11 Punkte Programm
Wir hatten Ende August im Plenum die neuen gemeinsamen Forderungen besprochen. Dazu ist von euch viel Feedback gekommen, das in die Spartenverbände rückgespiegelt wurde und im Moment in die neuen Forderungen eingearbeitet wird. Das Ergebnis dieses Verfahrens wollen wir am 28.11. mit euch abschließen. Dann haben wir die neuen 11 Punkte, die für die kommende Zeit unser Rüstzeug sein werden.

3. Verschiedenes
Es sieht ja gerade so aus, als ob Klaus Lederer Kultursenator werden wird – auch über diese neuen politischen Kontexte werden wir sprechen müssen.


Mit herzlichem Gruß vom Sprecherkreis und für den Sprecherkreis

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Das Treffen ist offen für alle, die sich hier einbringen wollen.(R.L.)

Transparenz und Chancengleichheit in der Kunst – auch und vor allem für Künstlerinnen

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Das Büro für Kunst im öffentlichen Raum im Kulturwerk des bbk berlin lädt ein zur:
Diskussionsveranstaltung Kunst im öffentlichen Raum:
Transparenz und Chancengleichheit durch offene Kunstwettbewerbe?

am Mittwoch, den 23. November 2016, um 19.00 Uhr

Es diskutieren:
Corbinian Böhm (Empfangshalle)
Monika Goetz
Stefan Krüskemper
Renata Stih
Albert Weis
Brigitte Werneburg
Georg Zey (Inges Idee)
Moderation: Elfriede Müller

im ExRotaprint, Gottschedstraße 4, 13357 Berlin, Projektraum Glaskiste

Verkehrsverbindungen: U-Bahnhof Nauener Platz (U-9), Bus 247

Der Eintritt ist frei.

Wettbewerbe sind bewährte Auswahlverfahren für Kunst am Bau und Kunst im öffentlichen Raum, weil sie die Beteiligung vieler Künstler/innen an einer öffentlichen Aufgabenstellung ermöglichen. Doch sind Kunstwettbewerbe überwiegend nicht offen und damit auf die Teilnahme einer Auswahl an Künstler/innen begrenzt, was sich auch bei transparenten Vorauswahl- und Auswahlverfahren faktisch auf einen kleinen Kreis von Künstler/innen reduziert als offene Verfahren. Offene Wettbewerbe, an denen sich alle professionellen Künstler/innen beteiligen können, sind die Ausnahme. Sie erfordern eine anspruchsvollere Infrastruktur für die Vorbereitung und Durchführung und steigern damit auch die Verfahrenskosten. Für Künstler/innen ermöglichen offene Wettbewerbe eine reale Beteiligungschance für alle. Aber können offene Wettbewerbe diese Versprechen wirklich einlösen? Welchen Stellenwert sollte die Durchführung offener Kunstwettbewerbe in der aktuellen Kunstpolitik haben?

Wie und ob die wenigen aktuell in Berlin durchgeführten offenen Wettbewerbe den Ansprüchen der Transparenz des öffentlichen Kunstauftrags und der Chancengleichheit für Künstler/innen genügen, möchte die Veranstaltung am 23. November 2016 thematisieren. Vor allem wollen die Veranstalter/innen eine weitere Qualifizierung der offenen Kunstwettbewerbe in ihrer Durchführung und Juryarbeit anregen und entwickeln. Zu dieser Debatte sind alle Interessierten herzlich eingeladen, ihre Erfahrungen und Verbesserungsvorschläge einzubringen.
Wir freuen uns auf Eure/Ihre Teilnahme.

Viele Grüße
Elfriede Müller & Martin Schönfeld & Britta Schubert

Organisation der Veranstaltung:
Stefan Krüskemper, Elfriede Müller, Martin Schönfeld und Heidi Sill

Kulturwerk des bbk berlin GmbH
Büro für Kunst im öffentlichen Raum
Köthener Straße 44
10963 Berlin

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Zur neuen Vorstandsvorsitzenden des BBK Berlin, Heidi Sill und den aktuellen Veranstaltungen lesen Sie auch den Artikel in der Zitty:

http://www.zitty.de/bb-kuenstler-berlin-heidi-sill/

 

Wie beeinflusst Ressourcenknappheit das Arbeiten von Kreativen?

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Podiumsdiskussion – Kreativ Berlin:

Wie beeinflusst Ressourcenknappheit das Arbeiten von Kreativen?

Berlin ist die Hauptstadt der Kreativen. Das Image als kreativer Möglichkeitsraum hat die Stadt weltweit in den Fokus gerückt. Immer mehr Kreativschaffende kommen in die Stadt und versuchen ihren beruflichen Traum zu verwirklichen. Doch neben diesem Hype um Berlin wird oft vergessen, dass die Kreativarbeiter*innen häufig mit starker Ressourcenknappheit zu kämpfen haben. Dies hat enormen Einfluss auf ihre Arbeits- und Lebenswelt. Zeit, Geld und soziale Absicherung sind für Solo- und Kleinstunternehmer*innen rare Güter.

Wir wollen diskutieren, wie die Ressourcenknappheit das Arbeiten in der Kreativwirtschaft konkret beeinflusst und danach fragen welche Verbesserungsansätze es gibt.

Gibt es Strategien mit der Ressourcenknappheit umzugehen?
Inwieweit beeinflusst die andauernde Ressourcenknappheit Lebensentwürfe?
Welche Auswirkung hat diese prekäre Situation auf kollektive Strategien von Kreativen?
Wie können kollektive Projekte erfolgreich gestaltet werden?
Welche Chancen bietet Co-Working?
Können Netzwerke ausgleichend wirken?
Welche politischen Maßnahmen ergreift das Land Berlin?

Diese und andere spannende Fragen diskutieren wir mit:
Elisabeth Voß (Beraterin für Solidarische Ökonomie)
Laura Seifert (Kulturförderpunkt Berlin)
Christophe Knoch (Sprecher Koalition der Freien Szene (Independent Scene Coalition)
Moderation: Tobi Losekandt (Kreativnetz Neukölln e.V.)

Mehr Details: http://calendar.boell.de/de/event/podiumsdiskussion-wie-beeinflusst-ressourcenknappheit-das-arbeiten-von-kreativen

Veranstalter: Bildungswerk Berlin der Heinrich-Böll-Stiftung
Die Veranstaltung wird mit finanziellen Mitteln der Stiftung Deutsche Klassenlotterie Berlin finanziert.

Ohne Netz und doppelten Boden – wie die Kreativen von Kreativität statt Lohn leben…

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Die Kreativwirtschaft zieht viele Menschen an – trotz unsicherer Arbeits- und Lebensverhältnisse. Die Politik hat diesen Wandel vorangetrieben, bleibt bei sozialer Sicherung aber auf „Normalarbeit“ fixiert, sagt die Sozialwissenschaftlerin Lisa Basten. Kreative sollten neue Wege der Interessenvertretung gehen, so ihre Schlussfolgerung.

Ganz viele Kreative arbeiteten ihr Leben lang produktiv, aber das reiche für sie nicht, um vernünftig sozial abgesichert zu sein. Sie lebten prekär, weil für sie andere Regeln gelten als für andere Berufstätige. Auch innerhalb der Branchen werde Kreativität gegen Lohn abgewogen.

Lisa Basten stellt die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Selbstverständnis als „Kreative“ und der Akzeptanz von Arbeitsbedingungen jenseits etablierter Standards. Eingebettet in die Diskussion um Kreativität als gesellschaftlichen Wert und als wirtschaftlichen Faktor wird der Fokus auf die Soloselbständigen und meist befristet Beschäftigten, sowie auf zukünftige Möglichkeiten kollektiver Organisation und Mitbestimmungsprozesse gelegt.

Die Autorin geht in ihrem neu erschienenen Buch auf den enormen Wirtschaftsfaktor Kreativwirtschaft ein und verweist darauf, dass dieser im Zuge einer neoliberalen Politik bewußt in unabgesicherten Arbeitsverhältnissen ohne organisierte Interessenvertretung befördert wurde.

Die so arbeitenden Kreativen folgten einem propagierten Leitbild eines individuellen und vergleichsweise freien Lebensentwurfs in gesellschaftlichen Verhältnissen, die viele als immer weniger selbstbestimmt gestaltbar erleben. Basten sagt: „Wer das nicht umsetzen kann, ist auf sehr persönliche Weise gescheitert.“

Dabei folge der einzelne oft dem alten Mythos, dass doch jeder mal „klein angefangen“ habe, sich durch „lange, harte Jahre“ habe durchbeißen müssen — bis man es dann „geschafft“ habe. Die Realität sei jedoch, dass es nur wenige bis zum Erfolg schafften, von den anderen aber niemand spreche.

Lisa Basten stellt im folgenden Interview differenzierte Beobachtungen und Überlegungen aus ihrem Buch vor.

Artikel: Der Mythos des kreativen Durchbeissens ist stärker als Interessenvertretung

Sie studierte Kompara­tistik und Soziologie in Mün­chen, Medienwissenschaft in Potsdam. Sie lehrt Medien­soziologie an der Filmuniversi­tät Babelsberg und arbeitet an ihrer Dissertation am Promo­tionskolleg „Gute Arbeit. Die Gestaltung der Arbeitswelt von Morgen“ am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Vor kurzem erschien ihr Buch „Wir Kreative! Das Selbstverständnis einer Branche“ , Frank und Timme Berlin 2016, 16,80 €.

Inhaltsverzeichnis des Buches

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Positionspapier Liegenschaftspolitik 3.0

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Infomail vom 14.10.2016

Initiative Stadt Neudenken stellt Positionspapier vor

Liegenschaftspolitik 3.0
Anforderungen und Fahrplan für die
Liegenschaftspolitik in Berlin
in der Legislatur 2016-2021

Mit der Aufnahme von zahlreichen nicht umgesetzten Forderungen des Runden Tischs zur Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik in die Wahlprogramme von Bündnis 90/Die Grünen und Die LINKE könnte in einer rot-rot grünen Koalition nun eine Liegenschaftspolitik 3.0 umgesetzt werden. Es bleibt zu hoffen, dass in der SPD die Erinnerung an den reibungsvollen Aushandlungsprozess zwischen Finanzsenator Nussbaum und Stadtentwicklungssenator Müller nachhallt und ein Neustart in der Liegenschaftspolitik als ein (dialektisches) Anknüpfen an Ziele verstanden wird, die damals in den Mühlen der Kompromissfindung zerrieben wurden. Der Runde Tisch bietet sich dabei als Dialogplattform an, ganz im Sinne des aktuell von allen Parteien angepriesenen neuen Kommunizierens mit der Stadtgesellschaft.

Basierend auf der Arbeit des Runden Tisch für die Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik im Berliner Abgeordnetenhaus hat die Initiative Stadt Neudenken ein Positionspapier erstellt, welches die Grundlage für die Weiterentwicklung der Berliner Liegenschafspolitik darstellen könnte.

Link zum Positionspapier: http://t1p.de/lwis

Das Positionspapier gliedert sich in folgende Abschnitte:

1.    Anforderungen einer Liegenschaftspolitik 3.0 und Fahrplan

2.    Die Neuausrichtung der Berliner Liegenschaftspolitik: ein dialogischer Prozess? Rückblick und Ausblick

3.    Der Forderungskatalog des Runden Tisches im Berliner Abgeordnetenhaus zur Neuausrichtung der Liegenschaftspolitik

4.    Herausforderungen der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften und Prüfung der Gründung einer landeseigenen Gewerberaumgesellschaft

Mit freundlichen Grüßen
Florian Schmidt und Andreas Krüger


Initiative Stadt Neudenken

Kontakt zu Lenkungskreis & Steuerungsgruppe
kontakt@stadtneudenken.net
http://www.stadtneudenken.net

Mit freundlicher Unterstützung des Stadt Neudenken e.V.

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